The Pure Factory Trellis Stütznetz (4,5 x 1,5 m): Statische Strukturkontrolle und maximale Traglast für großflächige Kulturräume und ertragsstarke Blütenmeere
Auf größeren Anbauflächen, Rolltischen oder in Mehrkammer-Zelten jenseits von 1,20 Metern Breite geraten elastische Gummibandnetze schnell an ihre physikalischen Grenzen. Bei langen Spannweiten führt die Zugelastizität zu einem ausgeprägten Durchhängeeffekt im Zeltzentrum. Erreichen die Pflanzen in der Hochblüte ihr maximales Eigengewicht, senkt sich ein elastisches Netz genau dort ab, wo die Photonenkonzentration moderner LEDs am intensivsten ist. Schwere Hauptblütenstände (Colas) kippen seitlich weg, verschatten benachbarte Triebe oder knicken unter vaskulärem Versagen ab. Zudem führen engmaschige Netze (5 bis 10 cm) auf Großflächen zu einem logistischen Albtraum: Die Unterseite des Blätterdachs wird unzugänglich, was die Entfernung von Geiltrieben, eine saubere Entlaubung und die gezielte Schädlingskontrolle massiv behindert.
Das Trellis Stütznetz von The Pure Factory im großzügigen 4,5 x 1,5 Meter Format (15 x 5 ft) wurde für anspruchsvolle Raumarchitekturen und professionelle Screen-of-Green-Setups (SCROG) konstruiert. Gefertigt aus formstabilem, extrudiertem Polypropylen (PP), dehnt sich das Netz unter Feuchtigkeits- oder Lasteinfluss nicht aus. Die bewusst gewählte Maschenweite von 15 x 15 cm schafft die agronomische Balance: Sie gibt dicken, verholzenden Trieben die nötige Führung und den Halt gegen die Schwerkraft, lässt den Gärtner aber jederzeit mit beiden Händen ungehindert durch das Blätterdach greifen. Ob horizontal auf Zug montiert über Dänischen Pflanztischen, in 150er Großraumzelten oder vertikal als Rankhilfe an Gewächshauswänden – dieses Netz meistert extreme Punktlasten und homogenisiert das Canopy ohne Durchhängen.
Mechanische Belastbarkeit & Werkstoffgüte
Die Materialarchitektur des The Pure Factory Trellis-Netzes
Konstruiert für maximale Spannstabilität und kompromisslose Belastbarkeit auf großen Distanzen:
-
Reißfestes Polypropylen-Gewebe: Extrudierte Polymerstränge mit hoher Zugfestigkeit verhindern das Absacken im Zentrum langer Spannstrecken.
-
150 x 150 mm Weitmaschenfeld: Ideale Dimension für starkes Dickenwachstum von Stängeln; erlaubt schnelles Ausdünnen und reibungsloses Ernten.
-
Zuschneidbar ohne Entwirren: Feste Schmelzkreuzungen verhindern das Ausfransen der Fäden beim Kürzen auf individuelle Wunschmaße.
-
Keine Feuchteaufnahme: Wasserabweisende (hydrophobe) Oberfläche zieht kein Kondenswasser und unterbindet Schimmelnester (Botrytis cinerea).
-
Photochemisch stabilisiert: Vollkommen resistent gegen UV-A/UV-B-Strahlung und die energiereiche Photonenbelastung moderner LED-Systeme.
Einsatz- & Footprint-Raster: Flexibilität für Großflächen und Sondermaße
🎪
Großzelte (150x150 bis 300x150 cm)
Die 1,5 m Breite passt millimetergenau in 150er Zelte. Mit 4,5 m Gesamtlänge lässt sich ein 300x150 Zelt komplett überspannen oder das Netz in drei separate 150x150 Segmente teilen.
🌱
Danish Trays & Rolltische
Perfekt für standardisierte Fluttische (z. B. 1 x 2 m oder 1,2 x 2,4 m). Das Netz wird horizontal über Holz- oder Aluminiumrahmen gespannt und sichert das gesamte Pflanzenmeer gleichmäßig ab.
🧗
Vertikale Rankwand (Greenhouse)
Vertikal an Gewächshauswänden oder Raumteilern montiert dient das 4,5-Meter-Band als massive Steighilfe für Kletterkulturen oder stark streckende Sativa-Pflanzen im Indoor-Bereich.
Agronomische Setup-Matrix: Zielgerichteter Einsatz im Ertragszyklus
Ebene 1: Früher SCROG
Canopy-Aufbau
Höhe: 25–35 cm über Substrat
Triebe werden im Stretch horizontal durch die 15-cm-Maschen geführt, um die apikale Dominanz zu brechen und eine vollkommen ebene Fläche zu bilden.
Ebene 2: Dual-Trellis
Blüten-Stützebene
Höhe: 60–80 cm über Substrat
Zweites Stütznetz für die Spätblüte. Schützt reife Head-Colas vor dem Umkippen unter dem eigenen Nassgewicht bei PPFD-Werten über 1000 µmol/(m²·s).
Montage-Methode
Torsionsfreie Fixierung
Befestigung: Kabelbinder / Ösen
Aufgrund der geringen Eigenelastizität muss das Netz an den Zeltstangen oder Tischrahmen stramm auf Zug montiert werden, um maximale Tragkraft zu entfalten.
Schritt-für-Schritt: Professionelle Montage auf Großflächen
1
Bedarf ermitteln & Zuschnitt vornehmen
Miss die benötigte Länge deines Zeltes oder Pflanztisches aus. Schneide das Trellis-Netz mit einer scharfen Schere oder einem Cuttermesser entlang der Maschenstege ab. Die extrudierten Verbindungspunkte von The Pure Factory fransen dabei nicht aus, sodass jedes Teilstück sofort einsatzbereit ist.
2
Stramm auf Zug montieren (Ecken & Zwischenpunkte)
Fixiere das Netz zuerst an den vier Eckstangen deines Zeltes oder am Rand deines Rahmens mit stabilen Kabelbindern. Da das Polypropylen-Material keine Gummielastizität besitzt, ziehe das Netz manuell stramm. Bei Spannweiten über 2 Metern empfiehlt es sich, die Längsseiten zusätzlich an Zwischenstangen abzufangen.
3
Triebe strukturieren & Canopy nivellieren
Führe die aufstrebenden Triebe in der Stretchphase jeweils in ein eigenes 15 x 15 cm Quadrat. Nutze den großzügigen Freiraum zwischen den Fäden, um Geiltriebe unterhalb des Netzes bequem zu entfernen (Lollipopping) und eine laminare Luftzirkulation im Stammbereich zu gewährleisten.
Technische Daten im Überblick
| Hersteller & Marke |
The Pure Factory (Spanien) |
| Produktbezeichnung |
Trellis Stütznetz / SCROG-Netz 15 cm |
| Gesamtabmessungen |
4,50 m Länge x 1,50 m Breite (ca. 15 x 5 ft) |
| Maschenweite |
15 x 15 cm (quadratische Weitmasche) |
| Materialbasis |
100 % Polypropylen (PP), extrudiert, thermo-fixiert |
| Farbgebung |
Weiß (reflexionsarm, neutral) |
| UV- & Chemikalienresistenz |
Vollständig UV-stabilisiert; säure-, laugen- und desinfektionsmittelbeständig |
| Wiederverwendbarkeit |
Mehrfach nutzbar; unempfindlich gegenüber Reißen und Verrotten |
⚠️
Wichtiger Hinweis von Premium Genetics: Starres Material erfordert manuelle Zugmontage!
Keine elastischen Gummizüge: Im Gegensatz zu kleinen Zeltnetzen besitzt dieses Trellis-Netz keine federnden Kautschukstränge. Es zieht sich nicht von selbst stramm! Wird es lose eingehängt, hängt es schlaff über den Pflanzen und verliert seine Funktion als Stütz- und Leitebene.
Montage-Empfehlung: Verwende zur Montage robuste Kabelbinder (mindestens 4,8 mm Breite) oder Schraubklemmen an den Zeltstangen. Spanne zuerst eine Längsseite komplett stramm ab und ziehe das Netz anschließend von der Gegenseite aus auf maximale Spannung.
💡
Head-Grower Masterclass: Biegemoment auf Distanz, Maschen-Aerodynamik & LAI-Optimierung
1. Statische Überlegenheit bei Spannweiten über 1,5 Metern:
Elastische Netze folgen bei großer Überspannung und punktueller Belastung der mathematischen Kettenlinie (Catenary Curve). Tragen sie Blütenstände mit mehreren Kilogramm Frischmasse, sinkt die Mitte unweigerlich um 15 bis 25 cm ab. Das extrudierte Polypropylen von The Pure Factory besitzt ein hohes Elastizitätsmodul mit minimaler Kriechdehnung unter statischer Dauerlast. Einmal straff montiert, bleibt die Stützebene über Monate hinweg planar, wodurch die exakte Fokussierung der LED-Optiken im Raum erhalten bleibt.
2. Aerodynamik und Mikroklima im 15-cm-Raster:
Engmaschige Netze (5 bis 10 cm) führen bei kräftigen Pflanzen dazu, dass mehrere Triebe und Blätter innerhalb einer Masche zusammengequetscht werden. An diesen Berührungspunkten bildet sich stehende Nässe (Grenzschichtwiderstand), da der Dampfdruckgradient kollabiert. Die großzügige 15 x 15 cm Weite erlaubt es der Umluft, ungehindert vertikal durch das Blätterdach zu strömen. Der Feuchtigkeitsstau um die Hauptstämme wird eliminiert und das Risiko von Schimmelinfektionen durch Botrytis cinerea sinkt signifikant.
3. Steuerung des Blattflächenindex (Leaf Area Index / LAI):
Ein produktives Indoor-Canopy erreicht sein Maximum bei einem LAI von etwa 3 bis 4 (das Dreifache der Bodenfläche an effektiver Blattfläche). Mit dem 15-cm-Trellis-Netz lässt sich jeder Haupttrieb in einem definierten geometrischen Raster platzieren. Dadurch wird vermieden, dass sich oberste Fächerblätter gegenseitig abschatten. Das photosynthetisch aktive Licht dringt tief in die Sekundäretagen ein, wodurch die Blütenkelche im gesamten Profil gleichmäßig an Dichte und Wirkstoffgehalt zulegen.
Typische Praxisfehler – und wie du sie vermeidest
-
Maschen bei der Ernte mit Scheren zerschneiden: Wer das Netz zerschneidet, riskiert, dass feine Plastikfaser-Fragmente in den klebrigen Trichomen landen – streife die Triebe nach dem Kappen der Pflanze vorsichtig aus den Maschen, um Verunreinigungen auszuschließen.
-
Montage mit dünnem Blumendraht: Dünner Draht wirkt bei starker Zugbelastung wie eine Klinge und schneidet durch die äußeren Maschenstege – verwende breite Kabelbinder oder Klettbänder zur Befestigung.
-
Triebe zu spät mit Gewalt einweben: Bereits verholzte Stängel brechen an den starren Kanten des Polypropylen-Gitters schnell ab – biege Triebe frühzeitig im biegsamen Zustand behutsam unter das Netz.
-
Keine Zwischenbefestigung bei mehr als 2 m Länge: Wird das 4,5-m-Netz über die volle Distanz nur an den Enden befestigt, biegen sich die Seitenränder nach innen – fixiere das Netz alle 1 bis 1,5 Meter an Zwischenstangen oder Wandhaken.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich das Trellis-Netz passgenau für ein kleineres Zelt zuschneiden?
Ja, absolut. Die Polymerfäden sind an den Knotenpunkten thermisch verschweißt und lösen sich beim Durchtrennen nicht auf. Du kannst aus dem 4,5 x 1,5 Meter Netz problemlos zwei oder drei separate Netze für quadratische 120er oder 150er Zelte zurechtschneiden, ohne Stabilität einzubüßen.
Warum sind 15 cm Maschenweite besser als 10 cm oder 5 cm?
Bei sehr kleinmaschigen Netzen (5 bis 10 cm) wachsen dickere Blütenstände in die Maschen ein und verkleben mit den Fäden. Bei der Ernte müssen die Netze dann mühsam herausgeschnitten werden. Das 15 x 15 cm Raster bietet ausreichend Raum für kräftige Colas und ermöglicht es dir, bei Pflegemaßnahmen problemlos mit dem gesamten Unterarm durch das Netz zu greifen, um untere Blätter zu entfernen.
Wie reinige und sterilisiere ich das Netz nach einem Grow-Durchgang?
Polypropylen ist chemisch außerordentlich widerstandsfähig. Lege das gebrauchte Netz einfach für 15 bis 30 Minuten in eine Wanne mit verdünnter Desinfektionslösung (z. B. Purolyt im Verhältnis 1:25) oder einer milden Seifenlauge. Harzreste und Pflanzenpartikel lassen sich mühelos abspülen, und das Netz ist für den nächsten Einsatz keimfrei wiederverwendbar.
Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
The Pure Factory
Avenida de Almeria 9
Peligros, Spanien, 18210
https://www.thepurefactory.com/de/